Bruno Breitkopf neuer Gästekönig

Mit dem tradtionellen Möschesonntag läutete die Lintorfer St. Sebastianus Schützenbruderschaft 1464 ihr Schützenfest ein. Seit vielen Jahren wird an diesem Tag auch der Gästekönig ermittelt. Bruno Breitkopf vom Allgemeinen Bürger- und Schützenverein Tiefenbroich  errang die Würde mit einem gezielten Schuss auf den Rumpf der Mösch. Schützenchef Herbert Hirsch gratulierte als Erster. Zuvor beim Pfänderschießen war Andre Paschelke erfolgreich. Er holte den Kopf. Dietmar Weiß holte den rechten Flügel, der ehemalige Bürgermeister Wolfgang Diedrich schoss den linken Flügel, und Achim Pohlmann holte den Schwanz. Den Rumpf schoss Bruno Breitkopf und wurde damit neuer Gästekönig der Lintorfer Bruderschaft. Er löst Christian Wiglow (SPD) als Gästekönig ab.

Insgesamt waren 53 Gäste gekommen, die Gästekönig der Lintorfer Bruderschaft werden wollten. Unter den Gästen war auch wieder Prominenz aus dem Rat und aus der Lintorfer Geschäftswelt. Darunter der Landtagsabgeordnete Wilhelm Droste, der stellvertretende Bürgermeister David Lüngen (CDU), SPD-Fraktionsvorsitzender Christian Wiglow, Angela Diehl und Paul Feldhoff (beide Bürger-Union).

Der Möschesonntag begann kurz vor elf Uhr mit dem Antreten der Lintorfer Bruderschaft auf der Drupnas. Von dort zogen sie über den Markt, Konrad-Adenauer-Platz und Thunesweg mit Musik vom Tambourcorps Lintorf zum Schützenplatz. Vorangetragen wurde die silberne „Mösch“, die das Schützenfest am kommenden Wochenende ankündigt.

Hirsch begrüßte die amtierenden Majestäten der Bruderschaft, Felix Thorn und Matthias Rosik, beide vom Reitercorps. Er zeigte sich erfreut über die zahlreichen Besucher, die den Weg zum Schützenplatz fanden, obwohl das Wetter nicht gerade zum Feiern einlud. Das DB Orchester aus Duisburg gab ein Platzkonzert. D Tambourcorps der Bruderschaft spielte ebenfalls mehrmals.

Für die Kinder hatten die Lintorfer Schützen Kutschfahrten auf dem Kirmesplatz organisiert und das Spielmobil Felix des Jugendamtes engagiert. Für die Erwachsenen gab es auch wieder Kaffee und Kuchen.

Mehr Fotos im „Lintorfer“ und bei Klaus Bilzer.